tasty

Blog

Different People, different bodys

 

Wir sind zu dünn, zu klein, zu groß, zu dick einfach zu anders. Dinge, die wir uns von Kindheit an anhören müssen oder Dinge, die ich mir anhören musste. Ich war nie ein Athlet, ich war als Kind pummelig, aber etwas größer als die anderen. Also anders und nicht dem durchschnitt entsprechend. Jetzt bin ich erwachsen, noch immer nicht der dünste und sehe mit meinen Ohren und meinem Aussehen auch noch immer nicht aus, wie der durchschnitt.


Aber geht es eigentlich darum immer
dem Durschnitt zu entsprechen?

Nein, eigentlich ganz und gar nicht. Wenn mich die Arbeit als Fotograf irgendwie geprägt hat, dann damit das Menschen anders sind, immer. Wir sind hell, wir sind dunkel, wir sind Homo, oder Hetero oder einfach eine Mischung aus allem; und ist es nicht eigentlich die Mischung aus allem, die uns so individuell und einzigartig macht?

"Don´t let your mind bully your body" ― June Tomaso Wood

Wir sind mittlerweile in einer Zeit angekommen in der es nicht mehr Phrasen geben sollte wie „schau dir denn da drüben mal an“, wir sollten endlich einsehen, dass wir Individuen sind, anders aussehen, anders handeln und zu uns selbst finden. Mittlerweile bin ich an einem Punkt angekommen, an dem ich sagen kann, ja, ich fühle mich wohl in meinem Körper, ich liebe jedes Röllchen an mir, ich mag die Muttermale in meinem Gesicht und ich hab auch diese lästigen Haare akzeptiert, die überall auf mir sprießen. 

Ich will damit jetzt nicht auffordern das wir all diese „Ideale“ über Bord werfen, aber vielleicht dazu bewegen sich damit abzufinden das man eben nicht aussieht wie die Frauen aus der Palmers Werbung oder der Typ vom Calvin Klein Inserat. Wir sind eben alle anders und nicht makellos.

Passend dazu gibt es hier noch eine Bildserie mit der lieben Lizzle die mich mit dem Shooting und dem Grund dahinter, dazu gebracht hat diesen Text zuschreiben. Aber genug von mir lest und seht selbst

 
 
 
 Editorial zum Thema Body Positivity

HERE I AM,
THIS IS ME

 
 

3 years after realizing there’s something wrong with me, thinking this life isn’t for me.
The me that walked trough fire to get here.
The me that is now loving every inch of her body.
The me who’s proud for whom she has become over the years.
The me who‘s able to touch hearts.
The me that left everything behind and moved to Austria 6 months ago.
The me that is back in her job as a pediatric nurse working on a psychiatric living commune to show others it's possible.
The me that found herself and inner peace.
Believe you can, believe.
Now and Then. This is me. A grown, independent but mostly blessed women!